
Svaneke Havn ist ein stimmungsvoller, kleiner Hafen, der mit seiner besonderen Atmosphäre begeistert. Auch wenn das Manövrieren nicht ganz einfach ist und die Zahl der Liegeplätze begrenzt bleibt, wird dies durch die erstklassige Lage im Herzen der schönsten Stadt Bornholms mehr als wettgemacht. Ein Pflichtstopp für Segler, die authentisches Bornholmer Flair, lokale Spezialitäten und historische Sehenswürdigkeiten suchen.
Der Hafen von Svaneke bietet solide Granitkais, guten Schutz vor östlichen Winden, einfachen Zugang zu Wasser und Strom sowie eine sichere Ansteuerung für Yachten.
Maximale Tiefe: 3,9 m.
Ansteuerung: aus nordöstlicher Richtung im weißen Sektor 208,5°–222°, danach Einlaufen auf der Peillinie 297° (bei Tageslicht teilweise schwer erkennbar).
Der Hafen besitzt ein Sturmtor – bei starkem NE- oder O-Wind wird es geschlossen. Tagsignal: schwarze Kugel, Nachtsignal: 3 rote Lichter.
Bei Sturm kann die Hafeneinfahrt sehr schwierig sein.
Liegeplätze für 20–25 Yachten.
Festmachen in drei Hafenbecken (je nach freier Kapazität).
Wasser und Strom am Kai.
Sanitäre Anlagen und Duschen im Hafenhaus.
Slipanlage für kleinere Boote.
Restaurants, Geschäfte, Bäckereien und Räuchereien direkt am Hafen.
Historisches Stadtzentrum – farbenfrohe Fachwerkhäuser und Kopfsteinpflastergassen.
Der Wasserturm von Jørn Utzon (Architekt der Oper von Sydney). 2005 erschien seine Silhouette auf der dänischen 20-Kronen-Banknote.
Svaneke Bryghus – die erste Brauerei auf Bornholm nach 45 Jahren Pause, bekannt für ihr unfiltriertes, traditionell gebrautes Bier.
Schokoladenmanufaktur, Eisdiele und Kunstgalerien – ein vielfältiges Angebot lokaler Handwerkskunst.
Fischräucherei – ein kulinarisches Muss auf Bornholm.
Die Ansteuerung ist tagsüber anspruchsvoll – die Peillinie 297° ist bei starkem Sonnenlicht schwer zu erkennen. Vorsicht ist geboten.
Felsen rund um die Hafeneinfahrt – der Ansteuerungskurs muss präzise gehalten werden, besonders nachts und bei schlechter Sicht.
Praktischer Hinweis – bei angekündigtem NE-/O-Sturm ist es ratsam, einen Aufenthalt in Nexø oder Listed in Erwägung zu ziehen.
Die ersten Erwähnungen von Swanwick / Swencke stammen aus der Mitte des 14. Jahrhunderts und beziehen sich auf den Handel mit Polen und Deutschland.
1410 wird eine Anlegestelle beschrieben.
1816 – Bau des Hafens mit zwei Becken.
1843 – Einrichtung der Postverbindung nach Christiansø.
1872 – ein Sturm beschädigte den Hafen so schwer, dass er geschlossen wurde.
1874–77 – Wiederaufbau und Erweiterung um ein drittes Becken.
1907 – Bau der nördlichen Mole.
1912 – Umbau des Kais und Anpassung an größere Dampfschiffe.
1939 – Vertiefung und Modernisierung der Hafeneinfahrt.