Nördlicher Hafen in Gudhjem (Nørresand Havn)

Nördlicher Hafen in Gudhjem (Nørresand Havn)

Der Hafen Nørresand, auch bekannt als Gudhjem Nord, ist ein kleiner, stimmungsvoller Hafen nördlich des Haupt­hafens von Gudhjem. Umgeben von Klippen und einer ruhigen Bucht hat er seinen traditionellen Charakter als lokaler Fischerhafen bewahrt. Er wird besonders von Anglern und Freizeitsegelern geschätzt, die einen ruhigen und gemütlichen Liegeplatz suchen.

Gut zu wissen
  • Nordküste Bornholms, ca. 100 m nördlich des Haupthafens von Gudhjem.
  • Kleine Bucht am Fuß der Klippen, in der Nähe des Oluf-Høst-Museums.
  • Koordinaten: 55°12'50N 014°58'00E.

Nørresand Havn – ein kleiner Nordhafen von Gudhjem für kurze und ruhige Liegepausen

Der nördliche Hafen von Gudhjem (Nørresand Havn) ist ein kleiner, lokal geprägter Hafen mit einfacher Ansteuerung, grundlegenden Einrichtungen und einem ruhigen Platz für kurze Aufenthalte mit kleineren Booten.

Merkmale und Ansteuerung

Maximale Tiefe: 3,0 m.

Ansteuerung auf Kurs 120°.

Kleiner, privater Hafen – am besten bei gutem Wetter anzulaufen.

Bei starkem Wind aus N bis O wenig sicher.

Kapazität und Infrastruktur

Liegeplätze für ca. 10 Yachten – in der Saison meist von einheimischen Bootseignern belegt.

Festmachen an der Kaimauer oder an Bojen.

Einrichtungen: Wasser und 220-V-Strom am Kai, Slipanlage, öffentliche Toilette in der Nähe.

Sehenswürdigkeiten in der Nähe

Oluf-Høst-Museum – nur 100 m vom Hafen entfernt, gewidmet einem der bedeutendsten Maler Bornholms.

Ruhige Bucht, ideal zum Angeln und Baden.

Malerische Ausblicke auf die Klippen des nördlichen Gudhjem und die Küste Richtung Christiansø.

Sicherheit

Schmale Einfahrt, die Vorsicht erfordert, besonders bei starkem Wind aus N bis O.

Natürlicher Schutz, dennoch kann Wellengang in der Saison das Manövrieren erschweren.

Einlaufen bei Tageslicht und gutem Wetter wird empfohlen.

Geschichte

Erbaut im Jahr 1900 zur Unterstützung des Exports von Bornholmer Granit.

1920 – Reparatur der nördlichen Mole.

1925 – Umbau der Hafeneinfahrt.

1943 und 1961 – Reparaturen nach Sturmschäden.

1978 – umfassende Renovierung der Mole.